Krisenhilfe in der Ukraine

Mehr als aktuell ist der Hilfsbedarf in der Ukraine. Unsere Lieferungen von Akutmedizin und Schmerzmitteln sowie anderen benötigten medizinischen Bedarfsmitteln werden unter anderem zu Krankenhäusern gebracht, die nicht mehr versorgt werden können. Dabei setzen wir auf eine direkte Übergabe an Vertrauenspersonen, statt auf die Auslieferung an Großlager. Rettungskommandant Pawel und sein Team vom Areal Czernowitz/Чернівці teilen uns ihren tagesaktuellen Bedarf mit, nehmen unsere Lieferungen in sicherem Gebiet entgegen und sorgen dann für die landesinterne Verteilung der Güter dorthin, wo sie gebraucht werden. Danke für die großartige Zusammenarbeit!

Hilfseinsatz bei Schlammlawine in Kolumbien

In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2017 wurde die Gemeinde Mocoa in Kolumbien von einer riesigen Schlammlawine erfasst. Mindestens 300 Menschen kamen ums Leben, einige Hunderte wurden verletzt und unzählige wurden obdachlos.

Wir haben eine Mitarbeiterin ins Katastrophengebiet geschickt, um den Leuten vor Ort zu helfen und sie mit dem Nötigsten auszustatten.

Die Videodokumentation unseres Einsatzes finden Sie auf YouTube.

Spendenfahrten für die vergessenen Seelen

Der SMD unterstützt Spendenfahrten für Waisenkinder und Straßenhunde nach Rumänien im Logistikbereich. Wir organisieren europaweite Transporte zur Abholung von Spendengütern und bringen diese dann dorthin wo sie am meisten gebraucht werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserem Blog oder auf unseren Facebook-Seiten.

Flutkatastrophe in Bosnien

Als es im Mai 2015 zu den schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 120 Jahren am Balkan kam, war für den SMD schnell klar, dass hier schnelle Hilfe benötigt wird. So starteten wir eine Sammelaktion und brachten diese Hilfsgüter zu den betroffenen Familien in Vojskova. Die Dorfbewohner packten fleissig mit an und unterstützten unsere HelferInnen bei der fairen Verteilung an die am schlimmsten Betroffenen. Danach ging es weiter ins Krankenhaus Samac, wo ebenfalls Güter wie Windeln und Medizinprodukte verteilt wurden. Zu guter Letzt ging es über Orasje nach Tuzla, wo jeweils ansäßige Tierauffangstationen mit Futter versorgt wurden, da durch die Katastrophe auch die Zahl herrenloser Tiere explodierte.

Die Bilder unseres Einsatzes finden Sie in unserem Facebook-Album.

Ein Rettungswagen für Afrika

Helfer in der Not zu sein ist für den SMD etwas Alltägliches. Dass dies selbst noch mit einem ausgedienten Fahrzeug im Wert von rund 7.000 Euro gelingt, ist besonders erfreulich. Der SMD spendete der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik Bangui einen Rettungstransportwagen, der vom Gesundheitsminister, von Krankenhauspersonal und den SanitäterInnen erfreulich in Empfang genommen wurde. Bangui ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes und Heimat von rund einer halben Million Menschen.

„Das Rettungsauto ist auf jeden Fall noch einsatzfähig. Aufgrund der hohen europäischen Anforderungen und strengen Vorschriften im Rettungsdienst hatten wir dafür in unserer Organisation keine weitere Verwendung“, erzählt Anton More, Geschäftsführer des SMD. „Aus diesem Grund freuen wir uns natürlich, dass wir so Gutes tun und diese Menschen in ihrer Arbeit unterstützen können.“ Das Rettungsfahrzeug wird in der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik vor allem zum Transport Verletzter aus der Krisenregion genützt.