Hundestaffel
Das ehrenamtliche Suchhundeteam Kirchberg/Wechsel trainiert die Suche nach vermissten Personen. Ziel ist es zukünftig bei der Flächen- und Trümmersuche sowie im Katastrophenfall die Rettungsdienste bei den vielfältigsten Einsätzen unterstützen zu können. Die Ausbildung von Rettungshunden erfordert viel Zeit und Engagement und setzt hohe Ansprüche an Mensch und Tier.
Mitarbeit
Sie möchten Teil unseres Suchhundeteams werden?
Wir sind immer erfreut, neue Teammitglieder begrüßen zu dürfen. Neben den genannten Anforderungen an Hund und HundeführerIn, ist für die freiwillige Mitarbeit in der Staffel auch ein eigenes Fahrzeug notwendig. Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf unter rettungshunde(at)smd.at.
Hundeplatz
Das Suchhundeteam Kirchberg/Wechsel trainiert regelmäßig auf einem eigenen Hundeplatz in Wiener Neustadt.
Auf dem Gelände bei der Südbahn in Wiener Neustadt stehen mehrere abgetrennte Bereiche mit diversen Trainingsgeräten zur Verfügung und der Platz ist geeignet um Hundeprüfungen abzuhalten. Auch ein kleines Waldstück sowie die Ausstattung mit Beleuchtung ermöglicht realitätsnahes Training.
Ausbildung
Rettungshundearbeit ist kein Hundesport – im Ernstfall geht es um Menschenleben.
Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, dass Hund und HundeführerInnen einige grundsätzliche Voraussetzungen erfüllen. Sehr wichtig ist dabei eine enge Beziehung zwischen Hund und HundeführerIn. In realen Einsätzen bilden sie als Rettungshundeteam eine Einheit, die sich aufeinander verlassen muss – auch auf sehr große Distanz und in extremen Stresssituationen für Mensch und Tier. Als RettungshundeführerIn braucht man Idealismus und Durchhaltevermögen. Ein Grundwissen in der Kynologie (allgemeine Lehre über den Hund) ist erforderlich. „Wetterfestigkeit“ und ausreichend Zeit sind ein Muss, denn die regelmäßige Teilnahme am Training ist Voraussetzung, unabhängig vom Ausbildungsstand des Teams. Die HundeführerInnen müssen ihren Hund genau kennen. In der Ausbildung wird ihnen vermittelt, das Verhalten des Tieres richtig zu deuten.
Körperliche Belastbarkeit: In der Rettungshundearbeit ist für die RettungshundeführerInnen eine gewisse körperliche Fitness erforderlich. Mehrstündige Fußmärsche bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen und durch unwegsames Gelände sollten kein konditionelles Problem darstellen, denn Training und Einsätze finden bei jeder Wetterlage statt.
Zeitaufwand: Die Rettungshundearbeit ist sehr zeitaufwändig. Neben regulären Trainingseinheiten mit dem Hund, die regelmäßig 2x wöchentlich stattfinden, stehen bei allen Staffelmitgliedern auch verschiedene Theoriekurse, Öffentlichkeitsveranstaltungen und Gemeinschaftsarbeiten auf dem Stundenplan.
Anforderungen an den Hund: Der Hund muss neben Gesundheit, Nervenfestigkeit und einem soliden Vertrauen zu Menschen, eine gute Nasenveranlagung zeigen. Er muss lernen, selbstständig zu sein, und bei Aufnahme einer menschlichen Witterung, auch dorthin vorzudringen, wo andere Hunde schon lange nicht mehr hingehen würden.
Grundgehorsam: Er muss über ein hohes Maß an Gehorsam verfügen, um sich entsprechend lenken zu lassen und um im Ernstfall jederzeit abrufbar zu sein.
Im Laufe der Ausbildung absolvieren Hund und HundeführerIn die jeweiligen Prüfungen (BH-, V-, A-Prüfung) bei unabhängigen PrüfungsrichterInnen.